Buildnummer 4.13.x.x, Kompatibel zum Document Processor CORE 4.12

Zusammenfassende Informationen zu diesem Update

Im Gegensatz zu den bisherigen Hauptversionen des WorkflowPortals bietet die Version 4.13 ausnahmsweise keine neuen Funktionen für die Anwender. Stattdessen konzentriert sich diese Version auf die Optimierung administrativer Prozesse und Aufgaben. Insbesondere die Beschleunigung des Systemstarts sowie die Erweiterung der Benutzerverwaltung für die Anbindung mehrerer lokaler Domänen und die Integration von Microsoft Entra ID stehen dabei im Fokus.


Update-Vorbereitungen

  • Ab Version 4.10 wird das .NET Framework 4.8 vorausgesetzt (Systemvoraussetzungen für das WorkflowPortal ab Version 4.10). Bitte installieren Sie dieses vor dem Ausführen des Setups.
  • Bitte sichern Sie vor Ausführen des Setups die bestehende Datei "...\users\users.usr". Die Struktur der Benutzerdaten ändert sich ab der Version 4.9. Falls eine vorherige Version reaktiviert werden müsste, kann so der alte Stand der Benutzerstruktur sehr einfach wiederhergestellt werden.


Kompatibilität mit den Produkten der Upload24

  • Document Processor CORE 4.13
  • ArchivPortal 1.3

Bekannte allgemeine Einschränkungen

  • Es kann vorkommen, dass die Administration der Aufgabenlisten beim ersten Aufruf nicht korrekt angezeigt wird. Zu beheben ist dies ganz einfach durch Neuladen der Administrationsseite per STRG + F5.
  • Die Reihenfolge der Werte in der Auswahlliste des Spaltenfilter ist für Datumswerte nicht korrekt. Statt per Datum wird hier aktuell noch alphabetisch sortiert.


Neue Funktionen für Administratoren

  • Neben lokalen Domänen (LDAP, ActiveDirectory) unterstützt das WorkflowPortal ab sofort auch die direkte Integration von Microsoft Entra ID, also der Zugriffsverwaltung in der Azure Umgebung. Benutzer und Gruppen können aus der Cloud übernommen und synchronisiert werden. Auch die Authentifizierung (inkl. SSO) erfolgt selbstverständlich über die entsprechenden Schnittstellen.


  • Die LDAP-Benutzersynchronisation und -authentifizierung wurde um die Unterstützung für mehrere LDAP-Pfade erweitert. Konkret können über diesen neuen Weg nun Benutzerkonten aus unterschiedlichen Domänen in einer Workflow-Instanz verwendet werden.


  • Über die Systemeinstellungen kann das automatische Löschen von inaktiven Workflows und den zugehörigen Daten aktiviert werden. Es werden Workflows aus dem System entfernt, in denen die letzte aktive Aufgabe mind. vor N Tagen (Parameter "WFDeleteInterval") abgeschlossen wurde.


  • Der Document Processor CORE 4.13 kann ab sofort auf eine erweiterte Suche zurückgreifen und damit das Sammeln von Aufgabeninformationen erheblich beschleunigen. So sind z.B. Suchen nach definierten Aufgabentypen mit bestimmten Aktionen in einem angegebenen Zeitraum möglich.


  • Für die Aufgabenlisten stehen die neuen Spalten "Abgeschlossen am", "Aktion" und "Abgeschlossen durch" zur Verfügung. So können administrative Anwender für Systemaufgaben schnell auf diese Informationen zugreifen. Empfohlen wird eine separate Aufgabenliste, die nur für Admins sichtbar ist.


  • Die AD-Synchronisation übernimmt nun auch Änderungen am AccountName, FullName und der Mailadresse eines Benutzerkontos aus dem Active Directory in das WorkflowPortal. Bisher wurden bereits synchronisierte Konten nur darauf geprüft, ob sie deaktiviert worden sind. Aber im Falle z.B. einer Änderung des AccountNames wurde der neue Wert nicht übernommen, was zu Inkonsistenzen in der Benutzeranmeldung führte.


  • Ein administrativer Anwender erhält nach dem Anmelden einen Hinweis, wenn der Einrichtungsmodus aktiv ist, also (z.B. für die Einrichtungs- oder Testphase) die Anmeldung ohne Passwort möglich ist.


Optimierungen

  • Für die Initialisierung des WorkflowPortals werden ab sofort alle zur Verfügung stehenden Prozessorkerne parallel genutzt, um das Bereitstellen der Aufgaben zu beschleunigen.
  • Bei einer Neuanmeldung verhindert das WorkflowPortal für administrative Benutzer ab sofort, dass diese direkt in den Systemaufgaben landen, auch wenn sie die Oberfläche mit dieser Einstellung verlassen haben.
  • Am Lösch-Symbol im Positionsbereich ist ersichtlich, wenn/dass mehrere Zeilen auf einmal gelöscht werden.
  • Ein automatisch berechneter Restbetrag wird ab sofort nur noch in eine Zeile übernommen, die aus einer Vorschlagszeile erzeugt wurde. Bisher griff dies auch für über das Plus-Symbol erzeugte Zeilen, was aber zu Irritationen bei Anwendern führte.


Behobene Fehler

  • Deaktivierte LDAP-Konten konnten zu Problemen in der Synchronisation/Anmeldung führen.
  • Die Ergebnistabelle für AutoComplete-Attribute konnte im Firefox Datensätze für die jeweils vorherige Eingabe anzeigen.
  • Der Dialog zur Zeitsteuerung der AD-Synchronisation wird auf einem englischem System deutsch angezeigt und die Uhrzeit ist nicht komplett zu sehen, weil die Zusatzinfo "AM/PM" nicht berücksichtigt wurde.
  • Die Spaltenbreiten einer manuell angepassten Aufgabenliste wurden einfach beim Wechsel auf eine neue Aufgabenliste übernommen, für welche die Spaltenbreiten noch nicht manuell angepasst wurden.
  • Das Symbol zum Löschen einer Positionszeile wurde in Tabellen mit vielen Spalten teilweise zu weit rechts angezeigt.
  • Vertretergruppen konnten über die Administration nicht hinzugefügt werden.
  • Beim Importieren von Tabellen wurden teilweise Änderungen gespeichert, ohne dass zuvor der Speichern-Button betätigt wurde.
  • Der EML-Viewer ließ teilweise das Öffnen der Antworten einer Mail nicht zu.
  • Der CSV Export funktionierte nicht, wenn ein Anzeigename sich von der Listendefinition unterschied.
  • Bestimmte Vertreter konnten Aufgaben nach der AD-Synchronisierung zwar sehen aber nicht öffnen, da im Backend eine wichtige Variable nicht aktualisiert wurde.
  • In seltenen Fällen konnten Aufgaben aufgrund eines generellen Fehlers in der Oberfläche nicht angezeigt werden. Die Fehlermeldung lautete "Syntax error, unrecognized expression".